Der Grund für meine Leidenschaft zu dem Schmiedehandwerk ist die Verformbarkeit des Materials. Das Feuer gibt dem kalten Eisen eine warme Seele, der Hammer gibt dem Werkstück ein Gesicht und mir Freude am Schaffen. Gerade im Barock und Rokoko wurden enorme Werke konstruiert. Oft arbeiteten Schmiede zehn und mehr Jahre an einem einzigen Objekt. Heute nimmt dieses Kunsthandwerk für mich mehr eine experimentielle Position in Form von Skulpturen und Objekten ein. Wie am Beispiel meiner Skulpturen Intrigación, El Guardian, Nockenwelle Ford Mondeo, Eisenblumen oder Tanzende Schrauben.
Ich arbeite oft und gerne mit Zufällen vom Schrottplatz. Ein Stück Stahlträger, überdimensionierte Schrauben, Zahnräder oder Kettenglieder warten in meiner Werkstatt auf eine Idee und Umsetzung. Die Technik der seit dem 19-ten Jahrhundert konstruierten Schmiedemaschinen macht es möglich, sehr große Materialquerschnitte rational zu verformen. 240 rhythmische Schläge in der Minute und eine feinfühlige pneumatische Steuerung des "Hammerbärs" setzt der Schmiedekunst keine Grenzen, das Material wird wie Knete geformt.
"El Guardian" entstand 2015 durch das Experiment Stahlträger unter einer solchen Maschine zu verformen. Das Skulpturenensemble "Intrigación" entstand 2016 ebenfalls auf die selbe Art.
Preise und Informationen zu meinen Kunstschmiedearbeiten.
Assesu Iyalodde (Yemaya und Oshun) afro–kubanische Doppelgöttin des Wassers Stahl geschmiedet, Kirschholz Oberflächenbehandlung: In Öl gebrannt Maße: Höhe 98 cm, Durchmesser Holz 33 cm
Skulpturensemble Intrigación
Das Skulpturenensemble “Intrigación” ist eine Reflexion zum Thema Integration und Immigration. Das Wort Intrigación exestiert nicht, es ist ein Name für das Skulpturenensemble, da Integration von Migrannten offt mit Intrigen und falschen Aussagen über den “Einwanderer” bewusst verhindert wird. Gerade in der heutigen politischen Situation ist diese Thema sehr aktuell.